Warum eigentlich Sex

Ein Theaterprojekt mit Männern und Frauen zwischen 19 und 70. In ihrer dritten Dokutheater-Produktion schickt die Regisseurin Heinke Hartmann 8 Männer und 8 Frauen auf die Suche nach der „Leichtigkeit des Seins“. Herausgekommen ist eine offene, humorvolle und berührende Auseinandersetzung mit dem Thema Sex und den Liebesregeln. Das in freien Improvisationen mit den DarstellerInnen entstandene szenische Material hat die Autorin Hilde Schneider bearbeitet und zu einem Stück zusammengefügt. Die Idee zu diesem Stück gaben die Regeln im Spiel um Lust und Liebe von John Bellicchi.

Das Stück
Ein Nachtlokal, 8 Männer und 8 Frauen auf der Suche nach einer erotischen Begegnung. Und eine Stimme aus dem Radio, die das Szenario akustisch begleitet: „Es ist Freitag-abend, zweiundzwanzig Uhr zehn und ich begrüße Sie im Nachtcafé. Love is in the air — das ist wie immer unser Motto, aber heute dreht sich alles um ein Wort — es ist übrigens das meist gesuchte Wort im Internet! — heute Abend geht es, ganz nackt und unverhüllt, um … SEX!“

Unter den Nachtschwärmern werden erste Kontakte geknüpft, das Spiel von Anziehung und Zurückweisung kommt in Gang. Parallel dazu moderiert die Radiosprecherin das Thema, zitiert Statistiken, führt ein Sexpertengespräch und läßt — in einem erotischen Wunschkonzert — ausgiebig die Musik zu Wort kommen. Sie rührt damit an tiefgehende erotische Erinnerungen und liefert das Stichwort für so manches intime Geständnis. Und mehr und mehr verbinden sich die beiden Handlungsstränge zu einem.

Warum eigentlich Sex? „Wir könnten Sex als eine Art Spiel betrachten“, so die Moderatorin. Die ∞ Frauen und ∞ Männer machen sich auf die Suche nach Spielregeln, die dazu beitragen sollen, dass dieses Spiel nie an Leichtigkeit verliert.




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